Lie Peng - Knallfrösche aus Wijk

 

 

Das Turnier in Wijk aan Zee ist berühmt wegen seiner Erbsensuppen für jedermann. Nun sind Kichererbsen bekanntlich die Würze jedes guten Erbseneintopfes. Und folglich konnte man ein paar dieser Kichererbsen auch in den Partien sehen - ein paar Beispiele:

Weiß am Zug wollte Herr der a-Linie bleiben und spielte seine Dame nach a2. Welches taktische Motiv übersah er dabei?

 

Eine schwierige Stellung aus dem B-Turnier, Ni gegen Sutovsky. Schwarz am Zug sollte mit seinem König nach g6 gehen, dann hat er vielleicht noch Chancen auf Dauerschach. Stattdessen spielte er seinen König nach h5. Er vergaß dabei, dass Könige sehr leicht in Mattnetze geraten können, wenn sie zu dicht an eine gegnerische Bauernformation geraten.

54 ... Kg5-h5? 55.De7-f7+ Kh5-g5 56.g2-g3 f5-f4 57.g3-g4 und Schwarz gab auf. Es droht Matt vo allen Seiten, z.B.Da4-e4 (um das Feld f5 zu beschützen) 58.Df7-g7+ De4-g6 (58...Kg5-h4 59.Dg7xh6#) 59.h3-h4+ Kg5xg4 60.Dg7xg6+

 

Lie gegen Peng (C-Turnier). Weiß hat gerade einen Bauern auf b6 geschlagen. Tat ihm das gut?

 

Lösung Diagramm 1: Schwarz kann mit f7-f5 und anschließendem e5-e4 den weißfeldrigen Läufer seines Gegners erobern.
Lösung Diagramm 3: Der schwarze Springer kann auf d5 gabeln: 1... Sf6-d5. Nach 2.Tf4xe4 folgt ein Zwischenschach 2... Dc4-c1+ und die weiße Dame geht ohne Kompensation verloren.