EXTRA-WAHRHEITSGETREUER BERICHT
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DAS DENKWUERDIGE WOCHENENDE,
ALS DIE DRITTE DEN AUFSTIEG SCHAFFTE, DIE VIERTE IHRE CHANCEN WAHRTE UND DIE SCHACH-RITTER DER ERSTEN ZWAR UNTER DIE RAEDER, ABER NICHT UNTER DEN TISCH GERIETEN,
aufgezeichnet von
CHRISTOPH NEUMANN
,
AUGENZEUGE DER ERSTEREN BEGEBENHEITEN UND involviert IN DIE LETZTERE BEGEBENHEIT

... nicht zu vergessen das doppelte Turmopfer zum Anklicken und Nachspielen

Letzte Runde in der 1. Kreisklasse und ein echter Stichkampf um den Aufstieg: Unsere Dritte empfängt die Schachfreunde aus Schinkel. Alles rennt aufgeregt wie ein Hühnerhaufen herum, bis Norbert Kienel die Brettpaarungen bekannt gibt und zu Tisch bittet. Die recht zahlreichen Zuschauer freuen sich schon auf einen spannenden Wettkampf.

Ein Stockwerk tiefer spielt unsere Vierte. Hier gelingen Günter Hullmann und Tilman List Kurzpartien für das Guiness-Buch.

 

 

Zurück zur Dritten: Guido Placke mit einer Vorahnung, was Caissa ihm zukommen lassen wird: Ihm gelingt ein sehenswerter Mattangriff nach einem doppelten Turmopfer.

 

 

Der Enkel-Trick

Links: Euwe- Reti, Amsterdam 1920:
Das zweite Turmopfer 1... Lh3 führt zu einem Mattangriff.

Rechts: Guidos Schlusskombination zwei Generationen später und zum Nachspielen: In der Endstellung ist ein zweizügiges Matt erzwungen.









Armin Stein: 39 Grad Fieber, aber sein Remis ist ein wichtiger Beitrag zum 4,5:3,5-Erfolg.

 

Maximilian Reuschel: Er wird auch nächste Saison dem OSV erhalten bleiben und steuert nach wechselvollem Kampf ebenfalls einen halben Punkt zum Sieg seiner Mannschaft bei.

 

 

 

Entschlossen in Richtung Aufstiegsplatz: Norbert Kienel und Uwe Stoffers. Uwe schreibt hier nicht die Züge vom Nachbarbrett ab, sondern den Namen des Gegners von der Spielberichtskarte.

 

Während die Dritte noch kämpft, hat die Vierte ein kraftvolles 6:0 erreicht. Und das ist wichtig. Wenn es hart auf hart kommt, entscheiden am Ende der Saison womöglich die Brettpunkte über den Sprung in die höhere Liga.Auf dem Schnappschuss führt Günter Hullmann (links) seine Kurzpartie vor. Sigrun Daviter und Ulrich Thesing schauen interessiert zu, was sich auf dem Schachbrett abspielt.

 

Je näher es dem Ende des Wettkampfes OSV III - Schinkel II zugeht, desto aufregender wird es für die Zuschauer. Um die Anspannung abzubauen, werden einige Blitzschach-Partien gespielt und die neuesten Schachsprüche ausgetauscht.

 

Einen Tag später nimmt Schinkels Erste Revanche für die Niederlage ihrer Zweiten: 5,5:2,5 gegen unsere Erste und damit weiterhin Tabellenführer.

 

Trotz der Niederlage gibt es viel zu feiern. Ein paar OSV'ler machen nach dem Wettkampf einen Ausflug ins ganz nahe gelegene Erdbeerblau. Hier die Bilder:

 


Schachspiel, Schachbuch, Kristallweizen:
Fehlt da noch etwas zum Glück?


Zweifelsohne!
Die Schöne und das Biest: Schachspielerin XY und der biestige Rappe auf b4 mit gleich zwei gemeinen Gabeldrohungen.

 


Christoph Neumann mit Anzugsvorteil.
Angeregt erzählt er die Abenteuer seines Springers.


Noch hat er im Erdbeerblau den Heimvorteil: Gabriel Schedensack ist an diesem Abend unschlagbar und gewinnt nahezu jede seiner Schachpartien.